fbpx
Kontrast

Allgemein Archives - Birner

Präzise Justage von Fahrerassistenzsystemen mit dem DAS 1000 von Bosch

Fahrerassistenzsysteme müssen aus den unterschiedlichsten Gründen am Fahrzeug justiert werden: ob nach einem Unfall, bei Kleinreparaturen, auf der Suche nach einem Fehler, beim Tausch der Windschutzscheibe, nach der Fahrwerkeinstellung, im Tuning oder beim Austausch von Sensoren.

Ihr Kunde vertraut Ihnen, dass ihn die Fahrerassistenzsysteme im Anschluss nicht im Stich lassen und wirkungsvoll schützen. Vertrauen Sie daher auf die Kalibriersysteme von Bosch, die eine präzise und effiziente Justage garantieren.

Unser Justage-Set DAS 1000 lässt sich sogar mit Bosch-fremden Achsmessgeräten kombinieren. Die Geräte DAS 1000 CCD oder DAS 1000 3D sind dagegen auf unsere Bosch-Achsmessgeräte ausgelegt. Für alle gilt, dass sie den Großteil des Fahrzeugparks der VW-Gruppe abdecken können. Für weitere Fahrzeugmarken können Sie ganz einfach mit unseren Präzisionsmessbalken SCT 1415 und den entsprechenden Kalibriertafeln aufrüsten. Hier bieten wir Ihnen die Tafeln einzeln oder praktisch im Set an.

Das geschieht z.B. beim Austausch der Windschutzscheibe

Ein Spurhalteassistent mit Kamera hinter der Windschutzscheibe oder auf Windschutzscheiben aufgesetzte Frontkameras können nur dann richtig funktionieren, wenn beim Tausch einer Windschutzscheibe die Kamera neu kalibriert wird. Eine richtig kalibrierte Kamera ist wichtig für die Funktion vieler im Fahrzeug verbauter Sicherheitssysteme. Differiert zum Beispiel der Kamerawinkel nach dem Neueinbau lediglich um ein Grad, so kann dies in einer Distanz von 100 Metern zu Abweichungen bis zu 1,75 Metern führen.

Um minimale Abweichungen des Kamerawinkels zu vermeiden, ist äußerste Genauigkeit erforderlich. Dafür kommt das Fahrzeug beim statischen Verfahren auf einen Prüfstand, ähnlich wie bei einer Achsvermessung. Dort wird die Kamera mittels Laser, Diagnosegerät und Messtafel justiert. Voraussetzung: Die Achsen müssen sich im Sollwert befinden.

Mit unserem DAS 1000 erledigen Sie die Justage besonders effizient nach Herstellervorgabe in wenigen Schritten:

  • Vorfahren und Fahrzeug identifizieren
  • Im Falle eines Fahrzeugs der Volkswagen-Gruppe die Felgenschlagkompensation durchführen
  • DAS 1000 vor dem Fahrzeug ausrichten und mit den passenden Kalibriertafeln bestücken und FAS-Service durchführen
  • Messprotokoll ausdrucken

Beurteilen: Die Messergebnisse werden am Bildschirm beurteilt. Wenn die Vorder- und archiviert werden.

Fazit: Die optimale Lösung für Ihren Arbeitsplatz zum Vermessen, Einstellen und Kalibrieren von Fahrerassistenzsystemen ist das professionellen Kalibrierset von Bosch, das DAS 1000.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

eXchange-Programm: Bosch setzt Common Rail Systeme instand

Das Bosch eXchange-Programm umfasst mehr als 16.000 Sachnummern aus 30 Produktgruppen. Wenn Sie als Werkstatt Ihrem Kunden günstigere Teile anbieten können, die dennoch qualitativ hochwertig sind, kommt er gerne wieder. Auch im Dieselbereich gibt es viele Teile, die instandgesetzt werden können.

Bosch hat 1997 das erste Common Rail System auf den Markt gebracht. Verantwortlich für den Namen ist der gemeinsame Hochdruckspeicher (Common Rail), der alle Zylinder mit Kraftstoff versorgt. Bei herkömmlichen Dieseleinspritzsystemen muss der Kraftstoffdruck für jede Einspritzung separat erzeugt werden. Beim Common Rail System sind dagegen Druckerzeugung und Einspritzung getrennt, sodass der Kraftstoff permanent mit dem erforderlichen Druck für die Einspritzung verfügbar ist.

Wir bieten Ihnen Common Rail Systeme für alle Fahrzeugtypen vom Kleinst-Pkw bis hin zur schweren Luxuslimousine. Die Hochdruckpumpen arbeiten mit Drücken von 1 100 bis 2 200 bar. Alternativ sind auch Systeme mit Einzelpumpen (Steckpumpen) möglich. Bei unseren Injektoren kommt wahlweise die Magnetventil- oder Piezo-Technik zur Anwendung.

 

Wie läuft der Bosch-Prozess für die Serieninstandsetzung ab?

Dass Austauschteil ist nicht gleich Austauschteil ist, wissen Sie selbst. Unser Serieninstandsetzungsprozess auf Basis der einzigartigen Bosch-Kompetenz macht den Unterschied. In zertifizierten Werken kommen für jeden einzelnen Arbeitsschritt erprobte und dokumentierte Verfahren zur Anwendung. Ein strenges Qualitätssicherungssystem überwacht dabei den ganzen Prozess. Dies bedeutet vor allem eins: erstklassige Qualität. Denn Bosch hat mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Instandsetzung von Kfz-Teilen.

 

  • Altwarenannahme und Sortierung: CoremanNet regelt die Rückgabe der Altteile. Diese werden genau identifiziert, sortiert und beurteilt. Durch das Back-in-Box-Verfahren werden die Altteile geschützt.

 

  • Demontage, Reinigung und Prüfung: Das Altteil wird komplett zerlegt und unter Einhaltung der Umweltschutzrichtlinien gereinigt. Anschließend werden die Komponenten auf Basis der Erstausrüstungsspezifikationen geprüft.

 

  • Serieninstandsetzung: Alle kritischen Komponenten und Verschleißteile werden zu 100% ausgetauscht und das Produkt im Anschluss professionell instandgesetzt. Es folgt eine Maß- und Funktionsprüfung für alle Teile.

 

  • Montage: Unter Berücksichtigung sämtlicher Produktverbesserungen aus der Neuteilelieferung werden die Aggregate anschließend wieder montiert.

 

  • Endprüfung: Auch hier haben alle Funktions- und Qualitätsprüfungen die gleichen Standards wie bei Erstausrüstungsteilen.

 

  • Verpackung: Das eXchange-Produkt erhält ein Originalsiegel und die Verpackung wird versiegelt als Kennzeichen für geprüfte Produkte und erstklassige Qualität.

 

  • Fertiges Bosch eXchange-Produkt: Dieses hat die gleiche Kaufsicherheit wie bei Bosch-Neuteilen durch identische Qualitätsstandards und -prüfungen und deshalb geben wir Ihnen auch die gleiche Gewährleistung wie für Neuteile.

 

Das Bosch eXchange-Komplettprogramm für Dieseleinspritzsysteme

Mit über 1 000 Typen für Dieseleinspritzsysteme bietet Bosch eXchange ein einzigartiges Austauschprogramm für Pkw und Nutzfahrzeuge für folgende Teile:

  • Düsenhalterkombinationen
  • Verteilerpumpen, mechanisch und elektronisch geregelt
  • Unit Injection System UIS (Pumpe-Düse-System)
  • Common Rail-Hochdruckpumpen und Injektoren
  • Unit Pump System UPS (Pumpe-Leitung-Düse)
  • Heißfilm-Luftmassenmesser
  • Denoxtronic-Fördermodule (Abgasnachbehandlung)

 

Machen Sie mit und sparen Sie Bares, ohne dabei an Qualität einzubüßen!

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Neue Möglichkeiten dank Telematik

In vielen neueren Autos sind die Schnittstellen für Fahrzeugtelematik (Telematik setzt sich zusammen aus Telekommunikation und Informatik) bereits eingebaut. Einerseits müssen natürlich alle Arten von Daten, welche die Fahrzeugelektronik erfasst, ausgelesen werden. Andererseits muss auch „zur Außenwelt“ eine Verbindung – über das Mobilfunknetz – bestehen.
Solche Lösungen lassen sich auch nachrüsten. Mit dem Fahrer im Fokus sind etwa OBD-Bluetooth-Dongles erhältlich. Diese werden an den OBD-II-Anschluss gesteckt, lesen die dort gelieferten Daten kontinuierlich aus und übertragen sie über Bluetooth an das Smartphone, welches wiederum mit den Servern des Systemanbieters verbunden ist.

 

Fahrzeuginformationen auf dem Smartphone

Eine entsprechende App auf dem Smartphone wertet die Daten aus und zeigt dem Fahrer je nach System eine Fülle von Informationen an. Dazu gehören beispielsweise Livedaten wie die Motoröltemperatur usw., aber auch Angaben zu allfällig auftretenden Fehlercodes in Klartext, vielleicht sogar ein Hinweis dazu, ob der Fehler das sofortige Abstellen des Autos erfordert oder ob der Besuch einer Werkstatt nicht dringlich ist. Hinzu kommen oft Funktionen wie ein ausführliches elektronisches Fahrtenbuch mit einer Analyse des Fahrverhaltens und individuellen Tipps zur Kraftstoffverbrauchseinsparung, Pannenservice oder Tankstellenfinder.

 

Fuhrpark mit der Werkstatt vernetzt

Für Fuhrparkbetreiber stehen weitergehende Lösungen im Angebot, die über ein integriertes Mobilfunkmodul verfügen. Die Fahrzeugdaten aus dem laufenden Betrieb, aber auch der Zustand verschiedener Verschleißteile werden hierbei direkt an den Systemanbieter übermittelt und dort ausgewertet. Flottenmanager und die betreuenden Werkstätten können auf die aufbereiteten Informationen zugreifen. Dadurch wird etwa eine komplette Onlinebetreuung der Fahrzeuge möglich und Fuhrparkbetreiber können das technische Flottenmanagement bequem der Werkstatt übertragen, wo beispielsweise frühzeitig erkannt wird, wann die nächste Wartung fällig ist und ob sich eine auffallende technische Veränderung ergeben hat. In der Folge wird das betroffene Fahrzeug rechtzeitig in die Werkstatt gerufen, und der Flottenmanager kann die Standzeit entsprechend einplanen und allenfalls einen Ersatzwagen disponieren.

 

Individualisierte Versicherungsprämien

Aber auch für Versicherungen sind Telematiklösungen interessant, sie können damit jedem Versicherungsnehmer eine auf dem jeweiligen Fahrverhalten basierende individuelle Prämie offerieren, die so genannte Telematik-Versicherung. Im Falle eines Unfalls wird das Schadenmanagement optimiert und selbstverständlich sind die Versicherungen an einer Schadensteuerung interessiert, die sich mit Hilfe der Fahrzeugtelematik auch weiter verfeinern lässt.

 

In Zukunft alles vernetzt

Die Entwicklung von Telematiksystemen ist im Fluss, es entstehen neue Geschäftsfelder, und die Anbieter arbeiten an Lösungen, die neben Markenvertretungen auch freie Werkstätten einbinden. Ziel ist eine umfassende Erfassung von Fahrzeug- und Fahrdaten, deren sinnvolle Auswertung (Stichwort: Big Data) und der Zugriff einzelner Akteure wie Fahrzeugbesitzer, Werkstatt etc. auf die aufbereiteten Informationen. Völlig automatisch könnte künftig die Werkstatt das Fahrzeug (bzw. den Fahrer) beispielsweise zum Wechsel der Bremsbeläge auffordern, einen Termin vereinbaren und sich die Ersatzteile zeitgenau liefern lassen. Dies alles aufgrund einer selbsttätigen Meldung des Fahrzeugs an die Werkstatt, dass seine Beläge sich der Verschleißgrenze nähern.

Glückliche Kunden mit dem neuen Innenraumfilter von Bosch

Die Klimaanlage im Auto ist ein Komfort- und Sicherheitsextra. Allerdings sollte der Innenraumfilter, der Staub, Pollen und andere unerwünschte Bestandteile der Luft aufnimmt, regelmäßig ausgetauscht werden. „Empfehlenswert ist ein Wechsel des Innenraumfilters einmal im Jahr oder bei höherer Fahrleistung auch etwa alle 15.000 Kilometer“, sagt Bosch-Expertin Tanja Süß. Wartet man zu lange, kann der Filter sich mit der Zeit zusetzen und verstopfen. Das Resultat: Pollen und Staub können sich dann im Fahrzeuginneren ausbreiten. Auch die Wirkung der Klimaanlage selbst lässt nach, wenn sich Ablagerungen auf dem Verdampfer bilden. Bosch empfiehlt der Werkstatt, beim Kunden nachzufragen: Ein typisches, sichtbares Zeichen für einen aufgebrauchten Filter sind häufig beschlagene Scheiben.

 

Unschlagbares Trio: das Innenraumfilter-Sortiment von Bosch

Unschlagbares Trio: das Innenraumfilter-Sortiment von Bosch

Mehrere funktionale Schichten sorgen beim „Filter+“ von Bosch für reine Luft im Fahrzeuginnenraum. Eine Anti-Allergie-Schicht bindet Allergene in einer speziellen Gitterstruktur dauerhaft und macht sie unschädlich. Ebenso werden Bakterien eliminiert, eine Aktivkohleschicht neutralisiert zudem schädliche und übel riechende Gase. Eine feine Mikrofaserschicht hält Partikel mit einem Durchmesser von 2,5 Mikrometer zu 99 Prozent zurück. Beim Filter-Tausch sollten gleichzeitig die Filterumgebung, die Kanäle und der Verdampfer von der Kfz-Werkstatt gereinigt werden.

Mit dem FILTER+ hat Bosch einen besonders leistungsfähigen Innenraumfilter im Programm. Das Lieferprogramm für den FILTER+ hat Bosch jetzt von 30 auf 40 Sachnummern deutlich erweitert. Damit können in Europa rund 150 Millionen Fahrzeuge mit dem neuen Filter ausgestattet werden. Das Innenraumfilter-Komplettprogramm von Bosch, welches Standardfilter, Aktivkohlefilter und den neuen FILTER+ umfasst, wird jährlich um rund 40 neue Filtertypen erweitert. Mit aktuell etwa 500 Sachnummern stehen für nahezu jeden Fahrzeugtyp passende und für jeden Anspruch geeignete Innenraumfilter zur Verfügung. Eine Tatsache, die nicht nur den Kunden, sondern auch die Werkstatt glücklich macht.

 

So wirkt der Filter+ von Bosch mit seinen 4 Schichten:

  1. Eine Anti-Allergie-Schicht macht Allergene und Bakterien unschädlich und bindet sie dauerhaft. Silberionen töten Bakterien ab.
  2. Die Aktivkohle-Schicht neutralisiert schädliche und übelriechende Gase.
  3. Eine ultrafeine Mikrofaser-Schicht filtert Feinstaub, Ruß und Schmutzpartikel.
  4. Das Trägervlies stabilisiert die übrigen Filterschichten und garantiert deren einwandfreie Funktion bei Hitze und Kälte über ein Jahr bzw. für 15.000 km.

 

>> mehr dazu

Über 90 Jahre Erfahrung bei der Bremse

Die Bremse war zweifellos die erste und wichtigste Sicherheitskomponente in einem Fahrzeug. Seit über 90 Jahren haben Bosch-Ingenieure mit innovativen technischen Entwicklungen, mit Erfindungen und Patenten für Bremssysteme immer wieder Maßstäbe gesetzt und Autos sicherer gemacht. Die Grundlagen für die modernen Antiblockiersysteme legten Bosch-Ingenieure bereits 1936 mit dem Patent für eine „Vorrichtung zum Verhüten des Festbremsens der Räder eines Kraftfahrzeugs“. Erst ab 1978, mit der leistungsfähigen Digitaltechnik, konnte das Antiblockiersystem ABS in Serie gebaut werden. Seit genau 40 Jahren können somit Autofahrer vom ABS profitieren.

Die Bosch-Entwicklungen ABS und darauf aufbauend 1986 die Antriebsschlupfregelung ASR und 1995 das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP® sind heute die wichtigsten Komponenten für sicheres Bremsen. Außerdem erreichte Bosch 1983 mit dem High-Carbon-Guss für Bremsscheiben deutlich verbesserte Bremsleistungen für leistungsstarke Fahrzeuge. Zahlreiche Innovationen flossen zwischen 2001 und 2012 auch in die Entwicklung des Bremssattels ein. 2016 präsentierte Bosch die neuartigen Hochleistungsbremsflüssigkeiten ENV6 und ENV4, die sicherstellen, dass moderne Bremssysteme schneller ansprechen und jederzeit ihre volle Leistung bringen können.

 

Leistungsstarke Bremsflüssigkeiten

Moderne Bremssysteme mit ESP®, ABS oder ASR mit ihren kurzen Reaktionszeiten benötigen Bremsflüssigkeiten mit hoher Viskosität. Deshalb vereinen die Bosch Bremsflüssigkeiten ENV4 und die Hochleistungsversion ENV6 eine deutlich niedrigere Viskosität mit einem höheren Nasssiedepunkt und geringer Kompressibilität. Die hohe Schmierfähigkeit reduziert dabei Geräusche, schützt das Bremssystem vor Abnutzung und vermindert Korrosion im Bremssystem. Die Flüssigkeiten enthalten keine gefährlichen Substanzen im Sinne der Gefahrenstoffverordnung und sind ungeöffnet 5 Jahre verwendbar.

Die Hochleistungs-Bremsflüssigkeit ENV6 sichert mit 3 Jahren ein deutlich längeres Wartungsintervall als bei Standard DOT4-Bremsflüssigkeiten zu. Für die Werkstatt mag das auf den ersten Blick ein Nachteil sein, da der Kunde nur alle drei Jahre zum Wechseln kommen muss. Wenn der Mechantroniker aber dem Kunden explizit kommuniziert, dass er mit der neuen Bremsflüssigkeit ein besseres Produkt hat, das sogar länger hält, wird das Vertrauen in die Werkstatt gestärkt und der Kunde wird gerne wiederkommen. Es ist somit ein sehr gutes Produkt zur Kundenbindung.

Die ENV-Bremsflüssigkeiten vermindern Korrosion im Bremssystem und reduzieren durch ihre hohe Schmierfähigkeit Geräusche und schützen das ABS und ESP® vor Abnutzung. Durch ihre Verwendbarkeit in praktisch allen Bremssystemen und Substituierbarkeit für verschiedene Bremsflüssigkeiten spart man außerdem Lagerfläche ein.

Wichtig für die Reaktionszeiten des ESP® ist die Viskosität der Bremsflüssigkeit. Je niedriger dieser Wert ist, desto kürzer ist die ESP-Reaktionszeit. Bei den neuen ENV-Bremsflüssigkeiten konnte die Viskosität auf Werte unter 700 mm²/s und im Vergleich zu niedrigviskosen DOT4 Bremsflüssigkeiten durchschnittlich um 9 Prozent verbessert werden. Zweites Qualitätsmerkmal ist der Nasssiedepunkt. Je höher er liegt, desto geringer ist die Gefahr der Dampfblasenbildung im Bremssystem – die Hauptursache für Bremsversagen. Bei der neuen Bremsflüssigkeit ENV6 von Bosch konnte der Nasssiedepunkt auf bis zu 185 Grad Celsius gesteigert werden. Somit bietet ENV6 den Verkehrsteilnehmern bis zu 50 Prozent mehr Sicherheit durch ein geringeres Risiko von Dampfblasenbildung. ENV4 übertrifft mit 175 Grad Celsius die DOT4 Standardkriterien. Sicherheit und Zuverlässigkeit des Bremssystems werden durch den hohen Nasssiedepunkt und die gleichzeitig niedrige Viskosität verbessert. Die Qualität der neuen Bremsflüssigkeiten macht Bosch auch durch das Verpackungsdesign deutlich: ENV4 und ENV6 zählen zur sogenannten schwarzen Linie, die für besonders hochwertige Produkte steht.

>> weitere Informationen


Neue Bremsscheibe iDisc erzeugt weniger Bremsstaub

Laut Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg stammen 32 Prozent der Partikelemission im Straßenverkehr von Bremsen und Reifen, davon etwa die Hälfte von Bremsstaub. Die Luft vor allem in Städten zu verbessern, kann also nur mit einer deutlichen Reduzierung des Bremsstaubs gelingen. Genau dafür hat Bosch die iDisc entwickelt. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Bremsscheibe erzeugt sie bis zu 90 Prozent weniger Bremsstaub. „Bosch arbeitet für die Luftreinhaltung nicht nur unter der Motorhaube“, sagt Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel. „Die iDisc ist die Bremsscheibe 2.0 und verfügt über riesiges Marktpotenzial.“ Serienstart feiert die iDisc im November 2017 bei einem europäischen Hersteller.

Das Alleinstellungsmerkmal der iDisc ist eine Hartmetall-Beschichtung aus Wolframkarbid, die so aktuell nur Bosch anbietet. Als Basis dient eine gewöhnliche Grauguss-Bremsscheibe. Um daraus eine iDisc zu machen, werden die Reibringe in einem über viele Jahre von der Bosch-Forschung entwickelten Verfahren mechanisch, thermisch sowie galvanisch behandelt und schließlich beschichtet. Bis jetzt steht die iDisc nur in der Erstausrüstung zur Verfügung.