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Allgemein Archives - Birner

Upgrade EFB zu AGM Start-Stopp-Autobatterie

Was muss bei einem Technologieupgrade von Start-Stopp-Akkus, von EFB- zu AGM-Batterien beachtet werden?

Der Einbauort: Der Einbauort und die daraus resultierende maximale Umgebungstemperatur sind zu berücksichtigen:

Bei der AGM-Batterie muss unbedingt ein „aufschaukeln“ der thermischen Belastung durch (extrem) hohe Umgebungstemperaturen vermieden werden (Thermal Runaway). 

Aus diesem Grund darf die Umgebungstemperatur nicht höher als +55 Grad Celsius sein. +85 Grad Celsius, im Motorraum kein unüblicher Wert vor allem im Sommer, wird pro Tag für maximal 3 Stunden als unkritisch angesehen. Sonst kann dies den frühzeitigen Totalausfall der AGM-Batterie bewirken, denn der Separator trocknet aus und die Gitter können extrem korrodieren!

Wo ist die Start-Stopp-Batterie verbaut?

  • EFB-Batterien sind meistens direkt im Motorraum verbaut, Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
  • AGM-Batterien sind des öfteren im Kofferraum oder auch im Fahrgastraum verbaut. In letzter Zeit bei einigen Autoherstellern aber auch vermehrt im Motorraum, eher abseits vom Motorblock und oft mit Thermoschutzhülle ausgestattet.

Fazit:Direkt neben dem Motorblock (Verbrennungsmotor) ist die hitzeunempfindlichere EFB-Batterie – mit montierter Thermoschutzhülle – zu bevorzugen, falls diese bereits ab Werk als Originalbatterie verbaut war.

Hitzetipps für Batterien

SO KOMMT IHRE AUTOBATTERIE NICHT INS SCHWITZEN!

Wer im Winter eine neue Batterie braucht, sorgt zumeist schon im Sommer für die Ursache. Denn die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal, da die Mitbewerbsbatterien oft fürchterlich matt sind, wird das Leben zur Qual. Aber nicht mit Banner Batterien und unseren Profitipps!

Hohe Lufttemperaturen können das Wasser in einer konventionellen Starterbatterie so stark verdunsten lassen, dass die Platten der Batterie buchstäblich trocken liegen. Die Batterie wird schwächer und schwächer.

Kontrolle für eine längere Lebensdauer: Eine Batterie liefert dauerhaft Energie, wenn ihr Optimalzustand erhalten wird. Mit den Banner Test- und Prüfgeräten checken Sie Ladezustand, die Spannung, den Elektrolytstand und vieles mehr. So wissen Sie sofort, ob und welche Maßnahmen zur Erhaltung der vollen Batterieleistung nötig sind.

Urlaubstipp: Lassen Sie spätestens vor dem nächsten Sommerurlaub den Zustand Ihrer Autobatterie überprüfen. Ältere Batterien können oft selbst mit einer Nachladung nicht mehr die geforderte Startleistung erbringen!

Eine regelmäßige Überprüfung des Elektrolytstandes bei Nassbatterien und falls erforderlich, entmineralisiertes oder destilliertes Wasser bis zur max. Säurestandsmarke bzw. 15 mm über die Plattenoberkante auffüllen.

Niemals Säure nachfüllen!

Diesen Punkt können Sie bei absolut wartungsfreien konventionellen Starterbatterien von Banner vergessen (gilt für Starting BullPower Bull/PRO und Running Bull EFB). Unter normalen Betriebs­bedingungen ist bei den vorhin vermerkten Bull Produktvarianten, über die gesamte Batterielebensdauer, kein Wasser nachzufüllen. Bei hohem Wasserverlust die Reglerspannung von einem Fachmann überprüfen lassen.

Bei Running Bull AGM Batterien bitte beachten:Die Verschraubungen der AGM-Batterien dürfen nicht geöffnet werden! Eine Säuredichtemessung bzw. ein Nachfüllen von destilliertem Wasser ist nicht möglich bzw. nicht nötig!

AVILOO Batteriediagnose für E-Autos auch über Birner KFZ-und Industriebedarf erhältlich

Ab sofort ist das AVILOO Batteriediagnosesystem für Elektro- und PlugIn-Hybrid-Autos auch für Autohändler und Werkstätten über Birner verfügbar. Durch die Erweiterung des Angebotsportfolios mit dem AVILOO-Batterietestsystem ist Birner E-Mobilität einmal mehr am Puls der Zeit. AVILOO konnte nach dem ÖAMTC nun einen weiteren starken Vertriebskanal für seine innovative Entwicklung öffnen.

v.li. Franz Lettner – Birner Geschäftsführer, Mathias Gneist – Projektleitung EMobilität
bei Birner, DI Wolfgang Berger – CEO AVILOO, DI Nikolaus Mayerhofer – CTO AVILOO

Erst kürzlich ließ das österreichische Startup AVILOO durch die Entwicklung eines herstellerunabhängigen Testverfahrens für Li-Batterien aufhorchen. AVILOO ist weltweit der erste und einzige Anbieter eines Testverfahrens, das eine Zustandsdiagnose von Antriebsbatterien ermöglicht. Mit Hilfe der AVILOO Box und der AVILOO Battery Cloud kann der Gesundheitszustand der Antriebsbatterie von Elektroautos ermittelt werden. Das könnte den derzeit eher schwächelnden EV-Gebrauchtwagenmarkt revolutionieren. Der Gebrauchtwagenkäufer kauft nicht mehr die sprichwörtliche „Katze im Sack“, sondern weiß durch das AVILOO Zertifikat, welches nach erfolgtem Test ausgehändigt wird, exakt über den Zustand der Antriebsbatterie Bescheid. „Ein wichtiger Fakt, wenn man bedenkt, dass eine Erneuerung der Traktionsbatterie bis zu 50% des Fahrzeugwerts ausmachen kann und das Nutzungsverhalten des Vorbesitzers einen starken Einfluss auf den Batteriezustand hat,“ so AVILOO-CTO Nikolaus Mayerhofer.

Birner GmbH ist Österreichs Marktführer unter den ansässigen Großhändlern für Fahrzeugteile und erkannte das große Potential rund um E-Mobilität schon früh. Daher bietet das Unternehmen seinen Kunden auf diesem Sektor von der speziellen Ausbildung für E-Fahrzeuge über die richtige Schutzbekleidung und Werkstattausrüstung bis hin zur Beratung in Bezug auf Ladetechnologien ein Komplettangebot. Dass das Unternehmen damit am Puls der Zeit liegt, zeigen die Marktzahlen deutlich. Per Ende 2020 lag der reine Elektrofahrzeugbestand bei rund 44.500 Fahrzeugen, per Ende April bereits bei 52.954. Auch die Neuwagenverkäufe im Mai setzen mit 11.733 Einheiten den steigenden Trend fort. (*Quelle Marktzahlen: rein BEV; exklusive Hybridfahrzeuge. Statistik Austria und BEÖ)

Der Vertrieb des AVILOO Batterie-Diagnosesystems erfolgt über die Birner-Niederlassungen in Perchtoldsdorf, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt – damit deckt Birner Österreich hervorragend ab. Händler und Werkstätten haben die Wahl zwischen zwei Nutzungsvarianten – dem AVILOO 4 YOU und dem AVILOO Plus Modell. AVILOO 4 YOU berechtigt zum einmaligen Test eines gebrauchten Elektro- oder PlugIn-Hybrid-Fahrzeugs und ist zum Preis von € 180,- inkl. MwSt. erhältlich. Dabei erhält der Kunde die AVILOO Box, die er ganz leicht an der OBD-Schnittstelle anschließen kann. Über die AVILOO Testapp startet er die durchzuführende Batteriediagnose. Nach Abschluss der Testfahrt erhält er für das getestete Fahrzeug das AVILOO Zertifikat mit wertvollen Infos zum tatsächlichen Gesundheitszustand der Antriebsbatterie. Beim AVILOO Plus Modell handelt es sich um ein Abo-System. Gegen Bezahlung einer geringen, monatlichen Grundgebühr erhält der Händler Zugang zum Testsystem, in dem er selbständig Fahrzeugtests anlegen kann. Die Konfiguration der AVILOO Box auf das jeweilige Fahrzeug
erfolgt automatisch nach Anlage des Fahrzeugs im System. In der Grundgebühr enthalten sind die Kosten für die Hardware, der Zugang zum Testsystem, Support direkt durch AVILOO, sowie kostenlose „over the air“ Updates, damit immer alle erforderlichen Modelle zur Verfügung stehen. Beim Abo-System wird der Test gesondert mit dem Partner abgerechnet. CEO DI Wolfgang Berger zeigt sich mit der Vertriebspartnerschaft zufrieden: „Wir sind davon überzeugt, dass durch die Kooperation mit Birner unser System in freien Werkstätten und Händlerbetrieben einen raschen Einzug halten wird und wir damit einen entscheidenden Beitrag
zur Belebung des Elektro-Gebrauchtwagenmarkts leisten werden.“ Dazu Franz Lettner, Geschäftsführer der Birner KFZ- und Industriebedarf GmbH: „Das AVILOO Testverfahren passt hervorragend in unser Projekt Birner E-Mobilität. Dieses Projekt wurde von uns, mit der Zielsetzung Werkstätten zukunftsfit zu machen, initiiert. Durch die Vertriebspartnerschaft mit AVILOO können wir unseren Kunden nun auch mehr Transparenz beim Ankauf von Elektro-Gebrauchtwagen geben.“

© AVILOO GmbH
Rückfragehinweis:
DI Wolfgang Berger, CEO AVILOO GmbH
wolfgang.berger@aviloo.com
Tel.: +43 2236 374 036

90 Jahre Birner

2021 ist ein ganz besonderes Jahr für Birner – 90 Jahre ist es her, dass das Unternehmen gegründet wurde! 90 Jahre, das ist eine lange Zeit, in der viel passiert ist und Birner einiges miterlebt hat. Hier ist ein kurzer Überblick über die wichtigsten Meilensteine der letzten Jahrzehnte.

Ferdinand Birner wird im September 1895 in Wien geboren. Nach seiner Matura besucht er die Technische Hochschule Wien wo er, mit Unterbrechung aufgrund seines Einsatzes im ersten Weltkrieg, 1921 mit sehr gutem Erfolg sein Studium in Elektrotechnik und Maschinenbau abschloss. Danach arbeitete er bei AEG Union und der Wiener Automobilfabrik Perl. Schnell war ihm klar, dass er selbstständig arbeiten möchte. Am 1. Oktober 1931 war es dann soweit und Ferdinand Birner gründete sein eigenes Handelsunternehmen, welches sich auf den Import von Auto-Ersatzteilen, vor allem aus den USA, spezialisierte. 1934 eröffnete er sein erstes Geschäft im ersten Bezirk in Wien.

Ferdinand Birner

1930 wurde sein Sohn, Harald Birner, in Wien geboren. Dieser war von Beginn an in das Familienunternehmen integriert und übernahm 1959 nach dem Tod seines Vaters zusammen mit seiner Frau Margarete die Geschäftsführung, die er bis zu seinem Ableben 2009 innehatte. Ab 2010 übernahmen seine Söhne Andreas und Walter Birner für knapp 10 Jahre die Geschäftsführung und leiteten das Familienunternehmen weiter. Mittlerweile haben sich beide aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen, doch das Unternehmen ist weiter im Besitz der Familie Birner.

Während der letzten 90 Jahre war Birner stets ein Vorreiter innerhalb der Branche. Den Blick in die Zukunft gerichtet und immer auf der Suche nach Innovation – das treibt das Unternehmen seit der Gründung an. Hier nur ein paar der zahlreichen Meilensteine der letzten Jahrzehnte:

  • 1970 – Gründungsmitglied des ADI (Autodistribution Internation)
  • Beginn 80er – erster Einsatz von Computern im Unternehmen
  • 1997 – erster Versand des PALME Elekat
  • 2007 – Einführung des Web-Elekat
  • 2019 – Einführung des NEXT Katalogs
  • 2016 – Eröffnung des Zentrallagers
  • 2018 – ISO-Zertifizierung (ISO9001:2015) der Industrie-Abteilung

Das alles wäre allerdings ohne außergewöhnlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit umfangreichen Fachwissen nicht möglich gewesen. Verlässlichkeit, Wertschätzung und eine offene, direkte Kommunikation sind dabei die Basis für den Umgang miteinander. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg – sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Kunden und Lieferanten – und mitverantwortlich für viele, langjährige Partnerschaften.

Durch die jahrzehntelange Erfahrung und seine soliden Werte hat sich das Traditionsunternehmen Birner im Bereich Autoteile und Zubehör einen Namen gemacht, der in ganz Österreich aus der Automobilbranche nicht mehr wegzudenken ist. Wir freuen uns über 90 Jahre voller Geschichte, Erfolge und Innovation, auf die wir zurückblicken können, und auf die nächsten 90 Jahren, die auf Birner zukommen werden!

Änderung Verkauf von Batteriesäure oder Batterien mit beigepacktem Säurepack

Neue EU-Verordnung mit Gültigkeit ab 01.02.2021

Wie bereits mehrfach von der Industrie angekündigt, gibt es eine EU-Verordnung mit Gültigkeit ab 01.02.2021, welche den Verkauf von Batteriesäure regelt. Grund dafür sind „Ausgangstoffe für Explosivstoffe“. Demnach ist ab 01.02.2021 der Verkauf von Batteriesäure oberhalb einer Konzentrationsgrenze von 15% an Privatpersonen und nicht gewerbliche Endkunden verboten!

Das betrifft alle Batteriesäure und alle Batterien, bei denen das Säurepack mitgeliefert wird – ALLE zu erkennen an der Nummer UN 2796 in der Artikelbezeichnung.

Wenn man nun eine betroffene Batterie oder auch nur die Batteriesäure bei Birner erwerben möchte, ist es essentiell ein spezifisches Formular auszufüllen und zu unterschreiben. Ohne ausgefülltes Formular ist es nicht möglich die Produkte zu erwerben. Sie können das Formular sowohl im Voraus als auch direkt in der Filiale ausfüllen. Gerne steht Ihnen unser geschultes Personal für anfallenden Fragen zur Verfügung.

Erlaubt bleibt aber der Verkauf an B2C von bereits gefüllten Batterien, AGM / Gel-Batterien sowie Lithium (LiFEPo4) Batterien.