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Gewindereparatur bei Lichtmaschinenbefestigungen

Gewindereparatur: Schutz zum Eindrehen
Wenn am Weg zur Lichtmaschine das Gewinde den Geist aufgibt, ist das noch lange kein Grund, in Sachen Reparatur aufzugeben: Wir zeigen, wie man mit Reparatursets schnelle Abhilfe schafft, damit Profis in der Werkstatt nicht durchdrehen.

Wenn das Kraftwerk im Auto nicht mehr spurt, geht ganz schnell gar nichts mehr. Schließlich ist die Lichtmaschine wesentlich für die Stromversorgung im Fahrzeug und sorgt dafür, dass die Batterie nicht unnötig strapaziert wird. Wenn’s um die Reparatur der Lichtmaschine geht, führt in vielen Fällen der Weg übers Gewinde, das für einen sicheren Halt sorgt. Aber was tun, wenn das Gewinde ausreißt?

Kein Grund zum Durchdrehen
Keine Sorge, ein ausgerissenes oder durchgehendes Gewinde ist noch lange kein Grund, ein Neuteil einsetzen zu müssen. Praktische Reparatursets sorgen nämlich dafür, dass eine kostenintensive Reparatur ausbleibt – und damit auch die Nerven der Kunden und des Profis in der Werkstatt gleichermaßen geschont werden. Korrosion, Verschleiß oder ein zu großes Schraubenzugmoment: Ein Gewinde muss oft viel aushalten, deshalb muss bei einer fachgerechten Reparatur darauf geachtet werden, dass das Material auch in Zukunft hält. Das hat viele Vorteile, schließlich sind reparierte Gewinde durch innovative Materialien der Sets deutlich belastbarer.

Sitzt & passt!
Damit es mit der Gewindereparatur auch klappt, braucht es als Profi in jedem Fall das passende Werkzeug. Deshalb lohnt es sich, schon vorab die Kompatibilität von Bohrer und Einsatz zu checken: Passen Größe und Steigung zueinander? Wenn das geklärt ist, geht es ans Eingemachte – nachdem das alte Gewinde mit einem Spezialbohrer ausgebohrt wird, sorgt ein spezieller Gewindeschneider für den perfekten Ersatz für das benötigte Bauteil. Im Anschluss wird der nigelnagelneue und gereinigte Kolben mit einem speziellen Eindrehwerkzeug eingesetzt. Mit einer Spitzzange oder einem speziellen Zapfenbrecher wird nach dem Einschrauben der überstehende Zapfen entfernt. Das neue, deutlich belastbarere Gewinde sorgt damit nicht nur für einen sicheren Sitz der Lichtmaschine, sondern auch für zufriedene Werkstattkunden und mehr Effizienz im Profialltag.

Profi-Werkzeug für Rostschutz und Verklebungen

„Ein Mann, der recht zu wirken denkt, muss auf das beste Werkzeug halten“, stellte schon Goethe fest. Daher setzt der Rostschutz- und Klebespezialist DKS Technik GmbH nicht nur auf Produkte in Erstausrüsterqualität, sondern auch auf Verarbeitungsgeräte mit entsprechend hohem Qualitäts- und Sicherheitsanspruch.

Top-Seller für Korrosionsschutz:

Druckbecherpistole zur Verarbeitung von Unterboden- und Steinschlagschutz
Durch die regulierbare Materialmenge und die verstellbare Druckluft können verschiedene Strukturen gespritzt werden. Das Verschließen der Düsennadel am Düsenaustritt erleichtert das Reinigen nach dem Gebrauch wesentlich. Die Druckbecherpistole ermöglicht die Verarbeitung von 1 Liter Unterbodenschutz und Steinschlagschutz und wird inkl. einer Hakensonde und einer Flexsonde 360° geliefert.

kLine Spray Gun Pro Druckbecherpistole mit Flachstrahldüse
Durch die regulierbare Materialmenge und die verstellbare Druckluft können verschiedene Strukturen gespritzt werden. Durch das Verschließen der Düsennadel am Düsenaustritt wird das Reinigen nach dem Gebrauch wesentlich erleichtert. Die Druckbecherpistole ermöglicht die Verarbeitung von 1 Liter Normgebinde.

UBS Strukturpistole inkl. zwei Aufsätzen
Pistole aus leichtem Komposit-/Aluminiumgehäuse mit Schraubkopf aus Kunststoff zum Verarbeiten von handelsüblichen 1 Liter Dosen/Gebinden.
Die Schnellverbindung zwischen Pistole und Dose erleichtert den Arbeitsprozess. Ein Ersatzsteigrohr ist im Lieferumfang enthalten.

Top-Seller für Dichtmassen und Klebstoffe:

Druckluftpistole Trent
Zum Aufbringen und Extrudieren von Dicht- und Klebstoffen aus Beuteln und Kartuschen, aus eloxiertem Aluminium gefertigt, daher im Arbeitseinsatz äußerst widerstandsfähig und durch das geringe Gewicht leicht zu handhaben.

Nahtabdichtungspistole
Professionelle Druckluftpistole für spritzbare Nahtabdichtungen aus Kartuschen. Durch die verstellbare Düsenkappe, die Materialmengenregulierung und die regulierbare Spritz-Zuluft können verschiedene Strukturen gespritzt werden.

www.dks.at

AirGuard 4.0 – die neue Generation

Der Anteil an Fahrzeugen mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS) steigt ständig. Seit längerer Zeit bietet Herth+Buss den freien Werkstätten das entsprechende Programmier-/Diagnosegerät, RDKS, den AirGuard 3.0 an. Jetzt gibt es die neue Generation, mit noch mehr Funktionen.

Der AirGuard 4.0 kann wie der AirGuard 3.0 alle am Markt erhältlichen Sensortypen auslesen und anschließend die ausgelesenen Daten auf die Radsensoren automatisch oder manuell übertragen.

Doch was ist nun neu? Zum einen wird der AirGuard 4.0 mit OBD-Kabel geliefert, da die Funktionen des OBD-II-Adapters und auch die Anlernfunktionen bereits integriert sind. Das Anschließen eines zusätzlichen Adapters entfällt somit. Des Weiteren zeigt der AirGuard 4.0 an, wo genau die OBD-II-Buchse im Fahrzeug sitzt. Eine weitere Besonderheit ist der integrierte Profiltiefenmesser. Die Messungen können anschließend auf dem AirGuard 4.0 gespeichert werden. Mithilfe der integrierten Kamera können Schadensbilder oder auch Kennzeichen aufgenommen und in der jeweiligen Kundenakte gespeichert werden. Auf dem AirGuard 4.0 ist die Speicherung von bis zu 100 Datensätze möglich. Anschließend können die dokumentierten Daten mithilfe der USB-Schnittstelle auf den Computer übertragen, dort aufbewahrt und bei Bedarf abgerufen werden. Mit dem zusätzlich erhältlichen OBD-II-Bluetooth-Modul können zudem Fehlerspeicher ausgelesen und gelöscht werden (DTC).

Das RDKS Angebot wird durch die Radsensoren abgerundet. Sie können in allen Fahrzeugen mit serienmäßig verbautem aktiven RDKS eingesetzt werden. Die Sensoren sind universell programmierbar. Für die Programmierung wird entweder der AirGuard 3.0 oder AirGuard 4.0 benötigt. Die Sensoren sind einzeln bestellbar und werden mit komplettem Ventil geliefert. Die Programmierung dauert nur fünf bis fünfzehn Sekunden pro Sensor. Ein Plus der Herth+Buss Radsensoren: Die Original-ID-Nummer kann vom alten Sensor auf den neuen kopiert oder neu vergeben werden. Außerdem sind die Radsensoren wiederbeschreibbar.

Sensible Sinne für vier Räder

Sicherheit, Komfort, steigende Ansprüche: Sensoren sind für Fahrzeuge mittlerweile genauso wichtig wie für uns die fünf Sinne. Einziger Unterschied: Beim Kfz sorgen gleich mehrere Dutzend davon für eine sichere Fahrt. Wir zeigen, worauf es in Zukunft beim Einsatz von Sensoren wirklich ankommt.

Ganz egal, ob es um Assistenzsysteme, Elektromobilität oder die Zukunft des autonomen Fahrens geht: Sensoren spielen für die Zukunft der Branche eine große Rolle. Schon jetzt sind in Fahrzeugen bis zu 100 unterschiedliche Sensoren verbaut, die als Augen und Ohren mit ihren Fühlern die Außen- und Innenwelt des Fahrzeugs sicherer und schlauer machen. Apropos schlau: Auch in der Werkstatt gibt es einiges zu beachten, wenn es um die Sensorik als absolute Schlüsseltechnologie geht.

Messen, messen, messen
Aber wie funktionieren Sensoren eigentlich genau? Ausgeklügelte Algorithmen sorgen dafür, dass das Fahrzeug quasi ein Sicherheits- und Komfortdenken entwickelt – vom Abstandswarner bis zum Totwinkelassistent. Schon seit den 70er-Jahren wird dabei an neuen Ideen geforscht, um die Fahrzeuge der Zukunft noch besser zu machen.

Und damit die Sensoren unterschiedliche Messgrößen registrieren und die Ergebnisse in elektrische Signale übersetzen können, braucht es auch einiges an Hirnschmalz – so hat zum Beispiel Bosch bei der Entwicklung der MEMS (kurz für mikroelektromechanische Systeme) in Sachen Forschung und Entwicklung einiges vorgelegt.  Dort, wo früher Sensoren noch unglaublich temperatursensibel waren, sind sie heute zum Teil in ihrer Materialbeschaffenheit so angelegt, dass sie Schwankungen zwischen Minus 40 und Plus 135 Grad standhalten können. Und robust müssen die Sensoren der Zukunft in jedem Fall sein – schließlich braucht es gerade im Bereich der Elektromobilität hochgenaue Daten und zuverlässige Messparameter.

Kontrolle gibt Sicherheit
Sensoren im Fahrwerk sind dabei grundsätzlich zwar wenig fehleranfällig, allerdings können unterschiedliche Witterungsverhältnisse oder Korrosion schon dazu beitragen, dass ein regelmäßiger Check der schlauen Begleiter Sinn macht. Das kann über die Sichtprüfung erfolgen, die ein erstes Bild über den Zustand der (sichtbaren) Sensoren liefert. Um wirklich sicher zu gehen, braucht es aber gleich zwei Gehirne – nämlich das des Kfz-Experten und ein Diagnosetool, das mit schlauer Technologie den Zustand der Sensoren überprüfen und gegebenenfalls neu programmieren kann. Praxisnahe Schulungen, deren Kosten sich durch mehr Effizienz und Sicherheit in der Praxis schnell amortisieren, sorgen dabei für einen absoluten Wissensvorsprung im Umgang mit Sensoren. Dann kann der Fachmann nämlich auch ermitteln, ob ein zeitintensiver Tausch wirklich sein muss oder eine neue Kalibrierung ausreicht, um das Budget des Fahrers zu schonen.

Gehirn auf vier Rädern
Sensor-Fehlersuche für Profis:

  • Adleraugen aufgepasst: Eine erste optische Prüfung gibt schon mal Orientierung, ob sichtbare Sensoren noch richtig sitzen
  • Diagnosetools schaffen Sicherheit: Mittels Fehlerauslese die IST-Werte zu erfassen hilft, falsche oder ungültige Werte zu ermitteln. Der Anschluss an die OBD-Schnittstelle ist die Basis für die richtige Kalibrierung.
  • Hat der Sensor genug Spannung? Hier lohnt sich eine Überprüfung der Kabel!
  • Sind die Sensoren richtig eingebaut und/oder kalibriert?
  • Achtung: Nicht alle Sensoren können kalibriert werden!


Mit Know-how zu mehr Leichtigkeit bei Karosseriewerkstoffen

Schneller, leichter, robuster: Moderne Karosseriewerkstoffe sorgen für mehr Stabilität bei innovativem Materialeinsatz. Hochfester Stahl, Alu und Co. bedingen allerdings einen deutlichen Mehraufwand und Herausforderungen im Werkstattalltag.

Alu, hochfester Stahl, Carbon – der modernen Karosserie wird seit Jahren eine Abspeckkur verpasst: sie wird immer leichter. Im Fahrzeugbau geht es schon längst um die Multi-Material-Karosserie, moderne Fertigungs- und Fügetechniken sind dabei Usus. Durch den Einsatz von ultrahochfesten Stählen in Kombination mit Blechen aus Aluminium oder dem Einsatz von Carbon gibt es für den Profi in der Werkstatt einiges zu beachten: Neben moderner Ausrüstung sorgen umfassende Schulungen für das richtige Know-how im Umgang mit der sensiblen Fahrzeughaut.

Flexibilität gefragt
Wissen ist Macht, sagt man. Das alleine reicht nicht, finden wir. Man braucht auch das richtige Werkzeug dazu. Neben den umfassenden Informationen des Fahrzeugherstellers als Basisrüstzeug braucht es auch Mittel, um so materialschonend wie möglich reparieren zu können. Die Crasheigenschaften von ultrahochfestem Stahl und Aluminium sind enorm, der Werkstoff allerdings sensibel. Schäden sind mit freiem Auge nicht mehr so gut erkennbar, was in weiterer Folge zu vermehrten Werkstattbesuchen folgen kann. Elektronischen Karosserie-Messsystemen entgeht dabei quasi nichts: Selbst der kleinste nicht sichtbare Schaden wird so erkannt und kann vom Fachmann behoben werden.

Schweißen, drücken, kleben
Auch moderne Füge- und Schweißtechnik macht den Umgang mit modernen Karosseriewerkstoffen leichter – hier reicht die Palette vom prozessgesteuerten Widerstandspunktschweißen bis hin zu thermischen Fügeverfahren oder innovativen Methoden im Bereich Laserstrahlschweißen bzw. Plasmalöten. Allerdings lassen sich nicht alle Teile problemlos rückverformen, weshalb oft nur der Austausch des deformierten Teils als Ultima Ratio bleibt. Durch Dellendrück- und Klebetechnik lassen sich kleinere Lackschäden optimal reparieren, bei größeren Reparaturen steht vor allem eines im Fokus: sauberes Arbeiten. Stahl und Alu haben unterschiedliche Eigenschaften, die unterschiedliches Werkzeug benötigen. Mix & Match ist dabei allerdings nicht angesagt – für die Werkstatt bedeutet das einen erhöhten Investitionsbedarf. Einer, der sich allerdings lohnt: Gemeinsam mit umfassendem Wissen, wie zum Beispiel durch Schulungen, ist der Betrieb so für die Zukunft gut gerüstet.

Moderne Karosseriewerkstoffe – alle wichtigen Punkte auf einen Blick:

  • In jedem Fall Herstellerhinweise beachten!
  • Moderne Messtechnik ermöglicht nicht nur optimale Schadensermittlung, sondern auch effizientes Arbeiten an der Karosserie
  • Schnittvorgaben bei Teileersatz beachten
  • Kalte Fügeverfahren sind im Kommen
  • Nicht jedes deformierte Bauteil darf rückgeformt werden: Hier ist ein Austausch nötig